LANDESVERBAND BADEN-WÜRTTEMBERG


10. März 2026

Baden-Württemberg: absolute Mehrheit für die sozialistischen Einheitsparteien!

Die linksgrüne Gleichschaltung der bundesdeutschen Parteienlandschaft hat in Baden-Württemberg einen neuen Höhepunkt erreicht. Über 80% der Wählerstimmen gingen an die Parteien der Einheitsfront. Anders als in der DDR treten diese im Westen nicht auf einer gemeinsamen Liste an sondern spielen dem Wähler Differenzen, Personal- und Programmunterschiede vor. So wirft die CDU den Grünen aktuell einen unfairen Wahlkampf vor, bezeichnet Özdemir als "frech" und wird sich in den Koalitionsverhandlungen etwas zieren um vor ihrer Basis dann den Verhandlungserfolg melden zu können, der am Wahltag verwehrt blieb. Die Grünen dürfen schon jetzt feiern. Unterm Strich unterscheiden beide Parteien sich aber nicht in ihrem Vernichtungswillen gegen das deutsche Volk. Grüne und CDU sind längst zu einer Partei verschmolzen. Zu Recht nennt Alice Weidel die Ex-Kanzlerin Merkel "die beste Kanzlerin welche die Grünen jemals hatten". Die übrigen linksgrünen Parteien, angeführt von der SPD, spielten bei dieser Wahl kaum eine Rolle. Bei anderem Ergebnisstand wären sie aber problemlos mit CDU und Grünen austausch- und kombinierbar. Das wird schon in 10 Tagen die Wahl in Rheinland-Pfalz zeigen.

Auf der "anderen Seite" haben Medien, linke Kräfte und die AfD sich selbst die AfD als "Alternative" zu diesem Theaterspiel der Parteien stilisiert. Dem geneigten AfD-Wähler möchte ich den Veränderungswillen auch glauben. Er verstand seine Wahl als Stimme des Protestes. Was er dafür bekommen hat, ist eine AfD, die wie das trotzige Kind die CDU anbäfft, weil es nicht mitspielen darf. Ist ein Spitzenkandidat Frohnmeier, der nun weiter zieht und gar nicht im Landtag vertreten sein wird. Baden-Württemberg ist ihm nun wieder egal, hätte ihn nur für das Gehalt des Ministerpräsidenten auch nach dem Wahltag noch interessiert. Was von der AfD im Landtag zurück bleibt, wird kaum zu echter Oppositionsarbeit Willens und im Stande sein. Zu sehr träumt man von der Koalition mit der CDU. Zu sehr will man politisch korrekt sein und hält Abgrenzungsbeschlüsse hoch. Macht damit genau das, was man an der Brandmauer der CDU kritisiert. Und wird dafür mit noch mehr Ausgrenzung belohnt.

Traurigerweise hat der inszenierte Kampf des angeblich bürgerlichen Lagers, der Grünen und der vermeintlich bösen "Rechten", die nicht rechts sein wollen, das gesamte übrige politische Spektrum mit aufgesogen. Linksklimagläubige aller Facetten wählten die Grünen. Die Linke schaffte den Sprung in den Landtag nicht. Für das BSW blieb nur der Rest von 1,4%. Klimaliste, Volt und sonstiges Geschmeiß gingen gänzlich leer aus. Das beachtliche CDU-Ergebnis kostete die FDP den Landtagseinzug und damit wohl die Existenzgrundlage. Von den Protest-AfD-Wählern wurden die letzten "rechten" Stimmen aufgesaugt und Basis, Werteunion usw. blieben Chancenlos. Echte rechte Parteien fand man erst gar nicht auf dem Stimmzettel.

Das ist eine Zentralisierung der politischen Landschaft welche jegliche Multipolarität zerstört. Unbequeme, unkonventionelle Ideen kommen so erst gar nicht mehr in Umlauf weil sie von den starren Apparaten der großen Parteien blockiert werden und es an deren Rändern keine kleinen Parteien mehr gibt. Und das alles im schönen demokratischen Gewand. Eine Entwicklung von der man in den Politbüros der SED nur hätte träumen können. Es bleibt zu befürchten das dieser Trend sich bei den kommenden Wahlen fortsetzen wird. Die einzige Möglichkeit dagegen anzugehen ist es, kleine, echte Fundamentaloppositionen zu unterstützen. Wie z.b die NPD. Zugegeben, ein nahezu aussichtsloses Unterfangen welches dem Kampf gallischer Dörfer gegen Rom gleich kommt. Aber der einzige Weg, in diesen dunklen Zeiten das Richtige zu tun und sich nicht an kommenden Generationen zu versündigen.