Die linksgrüne Gleichschaltung der bundesdeutschen Parteienlandschaft hat in Baden-Württemberg einen neuen Höhepunkt erreicht. Über 80% der Wählerstimmen gingen an die Parteien der Einheitsfront. Anders als in der DDR treten diese im Westen nicht auf einer gemeinsamen Liste an sondern spielen dem Wähler Differenzen, Personal- und Programmunterschiede vor. So wirft die CDU den Grünen aktuell einen unfairen Wahlkampf vor, bezeichnet Özdemir als "frech" und wird sich in den Koalitionsverhandlungen etwas zieren um vor ihrer Basis dann den Verhandlungserfolg melden zu können, der am Wahltag verwehrt blieb. Die Grünen dürfen schon jetzt feiern. Unterm Strich unterscheiden beide Parteien sich aber nicht in ihrem Vernichtungswillen gegen das deutsche Volk. Grüne und CDU sind längst zu einer Partei verschmolzen. Zu Recht nennt Alice Weidel die Ex-Kanzlerin Merkel "die beste Kanzlerin welche die Grünen jemals hatten". Die übrigen linksgrünen Parteien, angeführt von der SPD, spielten bei dieser Wahl kaum eine Rolle. Bei anderem Ergebnisstand wären sie aber problemlos mit CDU und Grünen austausch- und kombinierbar. Das wird schon in 10 Tagen die Wahl in Rheinland-Pfalz zeigen. ...